Wie du eine Bewerbungs-E-Mail schreibst (mit Betreffzeilen-Vorlagen)
Die E-Mail, die deinen Lebenslauf trägt, ist die Hälfte der Bewerbung. Hier ist, wie du beides gut schreibst.
Wenn du dich per E-Mail auf einen Job bewirbst - direkt an einen Personaler oder auf eine Stellenanzeige mit Kontaktadresse - ist die E-Mail selbst die Hälfte der Bewerbung. Die Betreffzeile entscheidet, ob deine Nachricht geöffnet wird.
Zuerst die Betreffzeile. Die Formel, auf die Personaler reagieren, ist direkt: „Bewerbung: [Rollentitel] - [Dein Name]" oder „[Rollentitel] Bewerbung - [Dein Name]".
Sei nicht kreativ mit dem Betreff. „Dein nächster großartiger Mitarbeiter ist hier!" löst Spam-Instinkte der Personaler aus.
Texte sollten drei kurze Absätze sein, insgesamt unter 150 Wörter. Erster Absatz: nenne die Rolle. Zweiter Absatz: 1-2 Sätze spezifischer Wert. Dritter Absatz: Hinweis auf angehängten Lebenslauf.
Funktionierende Vorlage: „Sehr geehrte/r [Name], ich bewerbe mich um die Rolle als Senior Product Manager auf Ihrer Karriereseite. Mit sechs Jahren B2B-SaaS-Erfahrung in 0-zu-1-Produktarbeit denke ich, dass ich gut passe. Mein Lebenslauf ist beigefügt. Mit freundlichen Grüßen."
Füge den Lebenslauf mit einem klaren Dateinamen bei. „Vorname-Nachname-Lebenslauf.pdf" ist Standard.
Sende von einer professionellen E-Mail-Adresse. {'vorname.nachname@gmail.com'} ist der sichere Standard.
Der Sendezeitpunkt spielt eine geringere Rolle als oft behauptet. Dienstag bis Donnerstag zwischen 8 und 11 Uhr Ortszeit trifft Personaler beim aktiven E-Mail-Triagieren.
Folge nach, wenn du nichts hörst - aber nicht sofort. Das richtige Fenster ist 7-10 Tage.