Wie du ein Kündigungsschreiben verfasst (mit Vorlagen, die tatsächlich funktionieren)
Dein Kündigungsschreiben ist der letzte Eindruck, den du bei einem Arbeitgeber hinterlässt. Mache es kurz, professionell und vergesslich - aus den richtigen Gründen.
Das Kündigungsschreiben ist eines der am häufigsten überarbeiteten Dokumente im Berufsleben. Kandidaten verbringen Stunden damit, ausgefeilte Erklärungen zu verfassen, warum sie gehen. Beide Extreme sind Fehler. Das ideale Kündigungsschreiben ist kurz, höflich und vergesslich.
Länge: drei kurze Absätze, insgesamt unter 150 Wörter. Der erste Absatz erklärt, dass du gehst und gibt das wirksame Datum an. Der zweite bietet Kooperation während des Übergangs. Der dritte schließt mit Anerkennung. Das ist alles.
Die Standardvorlage, die in 95% der Situationen funktioniert: „Sehr geehrte/r [Name des Managers], Ich schreibe, um meine Stelle als [Titel] formell zu kündigen, mit Wirkung zum [Datum - typischerweise zwei Wochen nach dem Datum des Schreibens]. Ich werde alles tun, um den Übergang reibungslos zu gestalten."
Kündigungsfrist: zwei Wochen ist der universelle Standard in den USA, Großbritannien, Kanada und Australien für nicht-Executive-Rollen. Einige Verträge (insbesondere in EU-Ländern) erfordern längere Kündigungsfristen.
Was NICHT einzuschließen. Liste keine Beschwerden über deinen Manager, Kollegen oder Unternehmen auf. Erkläre nicht detailliert, wohin du gehst. Entschuldige dich nicht für das Gehen. Mach keine Versprechen, die du nicht halten kannst. Werde nicht emotional.
Format: E-Mail ist jetzt Standard in den meisten Arbeitsplätzen. Halte die Betreffzeile einfach: „Kündigung - [Dein Name]" ist klar und professionell. Sende zuerst an deinen direkten Manager.
Führe das Gespräch BEVOR du den Brief sendest. Der Brief ist die formale Aufzeichnung, nicht die Ankündigung. Plane ein 15-minütiges Meeting mit deinem Manager, sage ihm persönlich, dass du kündigst, sende dann den Brief sofort nach dem Gespräch.
Sonderfälle, die modifizierte Vorlagen benötigen. Sofortige Kündigung (wenn du keine Frist geben kannst): halte sie besonders kurz und professionell. Kündigung zum Ruhestand. Kündigung während der Probezeit: normalerweise sind nur eine oder zwei Wochen Frist erforderlich.
Nachdem du den Brief gesendet hast. Klatsche nicht über deinen Abschied, bevor HR und dein Manager eine Ankündigung gemacht haben. Lass nicht nach während deiner Kündigungsfrist - dein Ruf in den letzten Wochen prägt deine Referenz.